Samstag, 7. März 2009

Grundidee für diesen Blog

Die vielzitierte Politikverdrossenheit beruht meiner Meinung nach auf der Tatsache, dass sich der einzelne Bürger, wenn es denn um einzelne Belange geht, absolut entmündigt und machtlos fühlt. Demokratie wie sie im Moment empfunden wird, bedeutet, dass das angeborene Stimmrecht des Einzelnen bei der Wahl einer Partei geliehen wird, gleichzeitig die Wahl dieser Partei aber nur die wirklich allergröbste politische Gesinnung wiederspiegelt. 
Als bekanntes Beispiel sei hier der Ausbau, oder auch der Bozner Flughafen ganz generall genannt. Es sieht so aus, als ob die SVP entgegen den Willen ihrer Wähler handelt und das trotz massiver Proteste und Kundgebungen.

Hier nun meine Frage: 
Könnte dieses nicht mehr so neue Medium Internet genutzt werden, um dem Bürger auf einfache, durchsichtige und unkomplizierte Weise wieder zu mehr Mitspracherecht zu verhelfen?


Wenn man nun eine Partei gründen würde, so ergeben sich doch zahlreiche Möglichkeiten.

Möglichkeit 1:
Ein "klassisch" gewählte Parteispitze arbeitet Vorschläge aus, alle Südtiroler dürfen über das Internet Ja/Nein wählen.

Möglichkeit 2:
Die Vorschläge kommen "über irgeneindeinen Modus" von den Bürgern selbst, die Parteispitze ist nur dazu da, als eine Art Sprecher zu fungieren. Das heißt die Sprecher der Partei stellen ihre eigenen Meinungen komplett zurück und vertreten nach außen hin genau die Meinung die von den Bürgern mehrheitlich gewählt wurde. 

Ich würde mich über andere Möglichkeiten, Kombinationen daraus, weitere Denkanstöße und Hinweise auf mögliche Probleme freuen!


17 Kommentare:

  1. Es stimmt, dass die Politiker tun was sie wollen und in vielen Fällen nicht auf Zeichen der Bevölkerung achten. Deshalb sollte man im Internet einer Partei angehören können und mit den Politikern der Partei kommunizieren können. Auch mit Mitgliedern verschiedener Parteien soll man sich austauschen können, so bringt man Ideen ein und stimmt über die Ideen anderer ab. In einem Chat kann man dann über heikle Themen diskutieren.

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  2. Die Möglichkeit über das Internet einen sehr engen Kontakt zwischen Parteisprechern und Bürgern zu schaffen wäre sehr revolutionär. Positiv wäre die dadurch entstehende Bequemlichkeit, denn das Abstimmen erfolgt ja praktisch "daheim auf der Couch". Viele wählen ja schon wegen des Umstandes in eine Wahllokal zu gehen nicht. Auch wäre diese Methode recht flexibel und wahrscheinlich immer brandaktuell. Negativ fände ich die Tatsache, dass
    vor allem die ältere Generation, deren Stimme aber gleich viel wiegt wie jede andere, leider nur sehr begrenzt mit dem Umgang von PC und Internet vertraut ist, aber doch auch diese oft intressante Vorschläge bringen könnten. Daher fände ich dieses Vorhaben in 8-10 Jahren schon wieder besser, da dann das Medium Internet viel intensiver von Jung UND Alt genützt werden könnte.

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  3. Meiner Meinung nach wäre dies eine gute Idee um die Meinung mehrerer Personen vertreten zu können. Gerade in der heutigen Zeit, wo (fast) jeder einen Internetanschluss hat, könnten damit mehr Meinungen und Diskussionen entstehen und somit besser die Mehrheit der Bevölkerung vertreten werden. Somit könnte jeder seine Anliegen darbringen und nicht nur einflussreiche Personen.
    Aber es würde auch Nachteile für jene Personen geben die kein Internet nutzen, wie schon gesagt von älteren Personen. Jedoch glaube ich ist in jeder Familie oder Freundeskreis mindestens eine Person die mit Internet vertraut ist und diese Personen zusammen mit ihnen in ihrem Namen bei solchen Abstimmungen teilnehmen könnten.

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  4. Das Hauptproblem ist meiner Meinung nach, dass die Bevölkerung an einem Termin wählt, aber später dann viel zu wening mit einbezogen wird. Ich finde, dass jeder einzelne Wähler das Recht haben sollte, bei Sitzungen, Diskussionen und Ähnlichem teilzunehmen und mitbestimmen zu dürfen. Da dies klarerweise nicht in einem Sitzungssaal geschehen kann - wichtiges Thema -> 150.000 Menschen in einem Raum o.O -, sollte man ein System entwickeln, welches über das Internet funktioniert. In Foren jeglicher Art sollte diskutiert und gesprochen werden, Meinungen austauschen und wenn man zu einem halbwegs "grünen Zweig" gekommen ist, könnte ein Admin, der natürlich demokratisch übers Internet gewählt wurde, eine Abstimmung starten.

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  6. Die Möglichkeit für Bürger durch das Internet auf Informationen und aktuelle Tatbestände stoßen zu können, wäre ein gutes Marketing für Demokratie und das allgemeine Interesse am politischen Geschehen. Durch mehr Angebote oder irgendwelchen Foren können sich besonders Jugendliche, die dem Internet heutzutage allzu mächtig sind, über Themen unterhalten und ihre Meinungen äußern, die der Allgemeinheit zukommen. Für Bürger im älteren Alter wäre dies eher unnütz, da sich der Großteil jener, eh für Politik interessieren und sich auf andere Art und Weise erkundigen. Sie können ihre Meinung beispielsweise durch Leserbriefe an die Öffentlichkeit bringen oder bei Befähigung ebenfalls durch das Internet.
    Last but not least: Die öffentliche Verwaltung sollte mehr Rücksicht auf die Meinungsäußerungen in veröffentlichten Webseiten nehmen, welche sicher nicht immer totalen "Quatsch" bedeuten.

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  7. Mitspracherechte werden seit jeher von den Menschen in einer Gesellschaft verlangt, jedoch nur selten gewährt. Deshalb wäre es sicherlich eine gute Idee eine Internetseite zu errichten. Somit könnten auch Jugendliche ihre Meinung kundtun, die normalerweise übergangen wird. Meist ist diese "tote" Politik nicht interessant für Jugendliche, da man ja sowieso keine Mitsprache erhält. Auch wäre es für Staatsbürger, die im Ausland leben/arbeiten eine gute Möglichkeit auf dem Stand zu bleiben und ihre Meinung zu sagen. Jedoch werden bei diesem System die älteren Menschen umgangen, die sich nur gering/gar nicht mit PCs und Internet auskennen. Wer sich jedoch ohne PC-Kenntnisse mitteilen will, findet bestimmt jemanden in seiner Umgebung, der sich damit auskennt. Schließlich haben wir ewig lange für die Mitsprache gekämpf, also sollten wir auch von ihr Gebrauch machen!! Wie wird die Zukunft zeigen, vielleicht auch über Internet.

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  8. Meiner Meinung nach ist eine Internetseite eine gute Idee, aber noch eine zu junge Idee für das Volk. Dadurch wäre nur eine weitere Internetseite geschaffen, um Politiker oder Politik zu beschimpfen. Ich bin sowieso der Meinung, dass die Politik für das gemeine Volk schon immer unzureichend war und sein wird. Es sollte so sein, wie es im alten Griechenland war. Nur wer gebildet war und sich richtig gut auskannte, konnte in der Politik mitreden und angehört werden. Das gemeine Volk konnte das nicht, denn es war dumm und ließ sich leicht irreführen, so wie heute. Deswegen denke ich, dass eine Internetseite, in der abgestimmt wird, für das Volk nicht ideal ist, aber für Akademiker und Ausgebildete es wäre.

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  9. Auch ich finde, dass alle Bürger wieder mehr Mitspracherecht bekommen sollten, denn schließlich leben nicht nur die großen Politiker in diesem Land, sondern auch "normale, kleine" Bürger. Damit dieses Mitspracherecht aber auch von allen genutzt werden kann, bedarf es der Ausbauung des Internets in alle Dörfer unseres Landes. Denn auch Leute, die in kleinen Dörfern leben, interessieren sich für die Politik und möchten deshalb sicherlich auch ihre Meinung äußern.

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  10. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei um eine gute Idee, um die Bevölkerung in das politische Geschehen mit einzubeziehen und deren Meinungen, Ideen usw. wahrzunehmen bzw. zu berücksichtigen. Dazu braucht es aber ein ausgeklügeltes System, bei welchem auch die gesamte Bevölkerung einbezogen werden kann, nicht nur jener (Groß)teil der einen Internetzugang hat und auch damit umgehen kann. Bei Möglichkeit 2 würde es meiner Meinung nach aber an der Vielfalt der eingehenden Vorschläge scheitern, da die Parteispitze nicht in der Lage wäre alle Vorschläge zu berücksichtigen und wir somit das Problem nur gemildert und nicht ausgeschaltet hätten. Im Großen und Ganzen wäre es aber eine revolutionäre positive Entwicklung in Bezug auf die Mitsprache der Bevölkerung.

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  11. Meiner Meinung nach erfüllt die derzeitige Demokratie, wie wir sie in Südtirol haben wirklich nicht den Zweck, den sie eigentlich haben sollte. Beispiele in denen Politiker gegen den Willen ihrer Wähler entscheiden gibt es schon sehr viele und sie werden in Zukunft sicher noch mehr. Daher finde ich die Idee sehr gut, eine Partei zu gründen die über das Internet fungiert. Damit wäre es sehr bequem, sich aktiv an der Politik im eigenen Land zu beteiligen. Desweiteren würde man damit endlich einmal die negative Einstellung vieler Südtiroler zur Politik ändern. Viele Südtirolern sagen einfach nur "De Politiker tien jo sowieso wos sie welln" und geben den Politikern somit die Chance, ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Ich finde die Idee, eine Online-Partei zu gründen sehr gut und würde mich auch gerne an diesem Projekt beteiligen.

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  12. Ich finde, dass das Mitspracherecht in Südtirol wirklich mehr an Bedeutung bekommen sollte. Und das Internet wäre wohl die einfachste Lösung: jeder könnte auf direktem Weg mit den Politikern reden, seine Meinungen preisgeben und seine Ideen sagen.

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  13. An der Idee eine solche Partei zu gründen, gibt es nichts auszusetzen. Ich denke, dass den Bürgern mehr Mitbestimmung zustehen sollte, als es bis jetzt der Fall ist und wir ja eigentlich auch von Demokratie sprechen. Mit dieser Idee hätte man die Chance auf schnellem Wege - das Internet - Meinungen zu äußern, Diskussionen zu starten und neue Fragen aufzustellen. Die Jugend könnte besser mit der älteren Generation über verschiedenste Themen diskutieren, die schlussendlich alle betreffen.
    Wie bereits angesprochen worden ist, wäre es schwierig auch die ältere Generation miteinzubeziehen, da diese oftmals über keine oder nur wenige PC/Internet-Kenntnisse verfügt. Fraglich ist es allerdings auch ob die heutige Jugend diese Möglichkeit für mehr Mitspracherecht nutzen würde. Ein Teil der heutigen Jugend interessiert sich für Politik und aktuelle Meldungen, ein anderer Teil hingegen weniger oder gar nicht, da auch meiner Meinung nach viele ingnorant sind und vielfach Desinteresse am aktuellen Geschehen zeigen. Es sollte ein Versuch gestartet werden, um zu kontrollieren wieviel Prozent der Bevölkerung an Diskussionen und Abstimmungen teilnehmen würden. Eine Partei sollte dann erst in ein paar Jahren gegründet werden.

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  14. Ich finde, dass die Erstellung einer solchen Internetseite bzw. einer solchen Partei nur Vorteile bringen kann. Da durch eine Solche Seite sich die Bevölkerung viel mehr mit der Politik auseinandersezten kann und auch selbst ihre eigenen Meinungen einbringen könnte. Natürlich kann die Folge einer solchen Partei das absoulute Chaos an verschiedenen Äußerungen sein, da viele Bürger sich noch nie bzw. nur selten mit Politik beschäftigt haben. Aber nur so könnte man die Meinungen aller Bürger zusammenfassen und einheitlich abstimmen. Ob die anderen Parteien sich damit abfinden werden ist natürlich fraglich, da sie vielleicht denken das viele der Nutzter dieser Seite sich nicht genug mit der Politik auskennnen oder bei den Meinungen welche sie äußern nur an sich selbst denken. Ich finden jedoch es wäre eine gute Maßnahme, damit sich endlich mehr Bürger mit Politik beschäftigen würden.

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  15. Ou ma dovevamo usarlo solo una volta??????????????? Dove sono i restanti temi!!!

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  16. Es ist eine gute Idee, die Bevölkerung über das Internet in das Plitikgeschehen einzubinden. Die Menschen können so einen schnellen Überblick erhalten und sich auch besser mit der Politik auseinandersetzen. Heute hat fast jeder einen Internetanschluss und hat täglich damit zutun und ich glaube, die Menschen würden sich mehr damit auseinandersetzen wenn es ihnen in dieser Form angeboten wird, da sie sowieso mit dem Internet arbeiten und so auch einen Blick darauf werfen würden,nicht nur auf andere Funktionen im Internet. Ein Problem kann aber durchaus sein, dass sich ältere Menschen damit nicht beschäftigen, da sie meistens nicht mit dem Computer umgehen können. Für junge Menschen ist es hingegen sehr geeignet, da sie so auch Stellung zur Politik nehmen können.

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  17. Aoooooooooooooo ma che cazzo. La HOB Merano fa cagare ahahaha

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